Märkte

Mieten steigen in Metropolen moderater als in Mittelstädten

Die Mietpreissteigerung in den den Metropolen dämpft sich laut IVD seit 2018 weiter ab.
Quelle: Immobiien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs
Die Wohnungsmieten in Deutschland steigen laut dem Wohn-Preisspiegel 2020/2021 des Maklerverbands IVD für 400 Städte das dritte Jahr in Folge langsamer als im jeweiligen Vorjahr. In Metropolen sind dabei die Preissteigerungsraten geringer als in Mittel- und Kleinstädten. Der IVD leitet daraus eine Warnung vor weiteren Marktregulierungen ab. MEHR

Das Angebot an ESG-Wohnungsfonds steigt

Etliche ESG-Wohnungsfonds setzen auf Neubau und damit stark aufs E (Umwelt).
Quelle: Pixabay.com, Urheber: Ulleo
Die Nachfrage institutioneller Investoren nach ESG-Wohnungsfonds ist gestiegen, und dem tragen Anbieter auch Rechnung. Laut einer Umfrage von Scope Analysis sind zehn von 25 offenen Spezial-AIF Artikel-8-Produkte. Aufs Gebiet der Artikel-9-Fonds wagt sich vorerst niemand. MEHR

Logistik muss überzeugen

In Wörrstadt bei Mainz sind nicht nur Windräder, sondern auch Logistiker willkommen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Nutzer und Investoren gieren nach Logistikimmobilien. Die meisten Kommunen aber nicht, sie fürchten Lärm und Verkehr. MEHR

Münchens Wohnungen bleiben begehrt

Sonnige Aussichten für Verkäufer: Die Nachfrage auf dem Münchner Immobilienmarkt ist ungebrochen hoch.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
München. Während die Zahlen im Gewerbesektor durch wenige sehr große Transaktionen verzerrt werden, stellt der Gutachterausschuss im Wohnungsbereich weitere Preissteigerungen fest. MEHR

Wohnen in Mittelzentren wird immer teurer

Neubauwohnungen im Ludwigsburger Gebiet Muldenäcker.
Quelle: WHS
Baden-Württemberg. In prosperierenden Städten mit rund um die 100.000 Einwohnern wie Heilbronn, Ludwigsburg oder Reutlingen bleibt es teuer, eine Wohnung zu mieten oder Wohneigentum zu erwerben, so die Marktzahlen des IVD-Marktforschungsinstituts. MEHR

VdW beklagt astronomische Baukostenentwicklung

Vor allem Geschosswohnungsbau betreiben die Mitgliedsunternehmen des VdW - hier in Düsseldorf.
Quelle: Imago, Urheber: Jochen Tack
Düsseldorf. Jahrelang lobten sich die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW RW) dafür, mit ihren Mieten teilweise deutlich unter dem Landesschnitt in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu liegen. Ein bisschen ist das auch heute noch der Fall. Aber die Schere zwischen den beiden Werten schließt sich. MEHR

Kaum Miete für E-Tankstellen

E-Tankstellen können Kunden an einen Handelsstandort binden oder ihn für diesen gewinnen. Mit diesem Argument bemühen sich Betreiber wie EnBW bei Händlern und Vermietern von Handelsimmobilien um Standorte für Schnellladestationen auf Parkplätzen. Bau und Betrieb solcher E-Tankstellen kosten die Flächengeber nichts. Dafür müssen sie sich aber langfristig an die Betreiber binden und bekommen kaum Miete. MEHR

LEH-Investoren reden sich Faktor 30 schön

"Ich renne hinterher oder ich gehe die Preise mit." Sascha Wilhelm (rechts) und Jörn Burghardt (Mitte) stellten sich beim Fachmarktimmobilien-Kongress den Fragen von Ralf Koschny.
Quelle: kplus Konzept, Urheber: Yong Byun
Galoppierende Preise? Höhere Zinsen am Horizont? Alles kein Problem. Die Stimmung von Investoren in Immobilien des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) kann nichts trüben, nicht einmal die Tatsache, dass es in ihrem Markt eine Art Mietpreisbremse gibt. MEHR

Hahn sieht Risiken bei Solo-Märkten

Großflächen-Spezialist Hahn findet es nicht gerechtfertigt, dass Supermärkte und Discounter genauso teuer sind wie Fachmarktzentren. "Investoren unterschätzen die Risiken von kleineren Solitärstandorten", warnt Hahn-Chef Thomas Kuhlmann. MEHR

Klimaanlage als Wertfaktor

Laut den Marktforschern des Maklerhauses Aengevelt spielt für den Wert eines Gebäudes eine zunehmend wichtige Rolle, ob es klimatisiert ist. MEHR

Europace will die Kreditentscheidung stärker automatisieren

Die Geschäfte von Finanzierungsplattformen für private Baufinanzierungen boomen. Doch hohe Preise und geringe Markttransparenz könnten das Geschäft der Finanzierer bald nachhaltig erschweren, befürchtet Europace-Vorstand Thomas Heiserowski. Eine stärkere Automatisierung der Kreditentscheidung könnte helfen. Und die Rückkehr der Inflation. MEHR

Rekordumsatz von 220 Mrd. Euro am Wohnimmobilienmarkt

Neubau, Bestand, Bauland: die Corona-Pandemie befeuert die Nachfrage nach Wohnimmobilien.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Christine Rose
Im vergangenen Jahr flossen Gewos zufolge 221 Mrd. Euro im Wohnimmobilienmarkt - ein neuer Rekordwert. In Großstädten werde das Angebot knapp bleiben, daran änderten auch zuletzt stagnierende oder sinkende Einwohnerzahlen nichts, sagt Gewos-Berater Sebastian Wunsch. Denn was fehlt, ist Bauland. Beispiel Berlin: Jahr für Jahr wird weniger Fläche verkauft. Für 2020 meldet Gewos gar ein Minus von gut 20%. MEHR

Hamburger Bodenoffensive

Friedhelm Feldhaus.
Quelle: KQN
Die Stadt Hamburg kauft deutlich mehr Grundstücke, als sie verkauft. 701 ha wurden 2020 erworben, nur 39 ha verkauft. Das schafft Spielräume in der Stadtentwicklung, meint IZ-Autor Friedhelm Feldhaus. MEHR

Editorial

Anke Pipke.
Quelle: Immobilien Zeitung
Das Ahrtal war einst für viele Auswärtige ein Anziehungsort. Dort wohnen, wo andere Urlaub machen. Seit dem Jahrhunderthochwasser ist es ein Ort voller Tragödien, Trauer und Verlust. Wegziehen oder bleiben? Irgendwann werden sich vor allem die Ortsansässigen dieser Frage stellen müssen, jetzt sind die meisten noch zu sehr mit Aufräumen beschäftigt. Der Wohnungsmarkt steht weitestgehend still, hat mein Kollege Florian Hartmüller für unsere Titelgeschichte herausgefunden. MEHR

Der zerfallene Wohnungsmarkt

Neben Wohngebäuden wurden im Ahrtal große Teile der Infrastruktur zerstört, etwa diese Bahngleise bei Dernau.
Quelle: Imago, Urheber: Reiner Zensen
Die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli hat den Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz besonders schwer getroffen. Zahlreiche Menschen haben ihr Zuhause verloren. Viele wollen zwar zumindest vorerst in der Region bleiben. Auf dem Markt für Wohnimmobilien herrscht aber größtenteils Stillstand. MEHR

Gewos meldet Rekordumsatz am Immobilienmarkt

Im vergangenen Jahr ist mit knapp 293 Mrd. Euro so viel Geld in Immobilien geflossen wie nie zuvor, meldet Gewos.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose
Im vergangenen Jahr wurden hierzulande Immobilien für knapp 293 Mrd. Euro verkauft. Das meldet die Beratungsgesellschaft Gewos. Getrieben wird dieser neue Rekordwert durch den Handel mit Wohnimmobilien. Für dieses Jahr rechnet Gewos erneut mit einer Umsatzsteigerung. MEHR
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