Märkte

Bauhauptgewerbe hat die wenigsten Kurzarbeiter

Im Juli waren 5,6 Mio. Menschen in Kurzarbeit, knapp eine Million weniger als im Monat zuvor. Mit gerade einmal 8.439 zählte das Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau) die wenigsten Kurzarbeiter unter den erfassten Branchen. Das hat das ifo-Institut ausgerechnet. MEHR

Bayerische Baugenehmigungen profitieren von Sondereffekt

In München könnten in den nächsten Jahren mehr als 1.360 Wohneinheiten für Studenten und andere Nutzergruppen entstehen.
Quelle: pixabay, Urheber: stux
Im ersten Halbjahr 2020 wurden in Bayern 4,3% mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Allerdings kommt diese Steigerung nur durch eine sehr hohe Zahl an genehmigten Wohnheimen zustande. MEHR

Logistikmakler sind hoffnungsfroh

Im Stadtteil Hohenschönhausen baut Aurelis etwa 18.000 qm Hallen und Büros, von denen der Getränkehändler Durstexpress knapp 10.000 qm gemietet hat.
Quelle: Goldbeck
Berlin. Der Markt für Lager und Hallen ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 deutlich eingebrochen. Doch das zweite Halbjahr wird besser, glaubt der Makler Engel & Völkers Commercial Berlin. MEHR

Die Eisenbahnerwohnungen kommen

Wem gehören künftig die Wohnungen der Eisenbahner-Baugenossenschaft München-West in Neuhausen?
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
München. In zehn Jahren laufen die Erbbaurechtsverträge für fast 280 Genossenschaftswohnungen der Eisenbahner im Münchner Stadtteil Neuhausen aus. Das könnte eine Chance für Investoren sein. MEHR

Homeoffice macht das Land wieder attraktiv

Mit dem Abstand zu München sinken die Immobilienpreise. Das wollen offenbar immer mehr Münchner nutzen und ziehen raus aufs Land.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Klaus Lutsch, Duotone Medienproduktion
München. Immer mehr Firmen schicken ihre Mitarbeiter dauerhaft oder teilweise zum Arbeiten nach Hause. Setzt sich dieser Trend langfristig durch, kann das die Situation in München und vor allem in den Gemeinden entlang der S-Bahn-Strecken entspannen. Gefragt sind Immobilien abseits der S-Bahn-Äste. MEHR

Steigende Preise, weniger Kaufverträge

Blick auf die Ulmer Innenstadt.
Quelle: Stadt Ulm, Abteilung Vermessung
Ulm. Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter. Dies geht aus dem frisch vorgelegten Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses der Stadt hervor. Während die Zahl der Kaufverträge wieder gesunken ist, stieg der Geldumsatz weiter an. MEHR

Der Wohnungsbau sucht neue Wege

Stuttgart ist dicht besiedelt, durch Nachverdichtung soll mehr Wohnraum entstehen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Dagmar Lange
Baden-Württemberg. Ein gutes Arbeitsplatzangebot und eine hohe Freizeitqualität locken Menschen in die Städte. Beispiele aus Stuttgart, Mannheim und Freiburg zeigen Versuche, wie die Wohnungsversorgung zu bezahlbaren Preisen funktionieren soll. MEHR

Häuser in und um Düsseldorf sind 64% teurer als vor zehn Jahren

Wer heute ein Reihenhaus in Düsseldorf kauft - hier eine Siedlung im Norden der Landeshauptstadt - muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor zehn Jahren.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl
Düsseldorf. Wer sich vor zehn Jahren ein Wohnhaus in Düsseldorf oder im Umland der Landeshauptstadt gekauft hat, der hat alles richtig gemacht. Denn inzwischen müsste er im Schnitt rund zwei Drittel mehr für ein vergleichbares Objekt ausgeben. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Rings Deutscher Makler (RDM) Düsseldorf. MEHR

Logistikflächenumsatz bleibt in Bremen stabil

Im Oktober bezieht Duvenbeck Logistics Europe den Neubau im Gewerbegebiet Hansalinie.
Quelle: Köster GmbH
Bremen. Der Umsatz mit Logistikflächen hat sich leicht erhöht. Die Corona-Krise wird für mehr Umsatz und höhere Preise sorgen, erwartet das Maklerhaus Robert C. Spies. MEHR

Mieterstrom-Reform gefordert

Noch immer scheitern Mieterstrom-Modelle häufig an bürokratischen Hürden.
Quelle: Pixabay. Urheber: P-association
Die Bundesregierung hatte im Herbst 2019 einen Reformvorschlag für das Mieterstromgesetz vorlegen wollen. Bislang ist es dazu noch nicht gekommen. Ein Bündnis aus insgesamt elf Verbänden macht deshalb nun Druck. MEHR

Dieses Center-Ranking lässt keine Frage offen

Bekommt von der TU Dortmund 4,36 von 6 möglichen Punkten: die Emsgalerie in Rheine. Gute Wertungen erhält das Center für Lage und Gebäudestruktur, beim Kundenservice ist die Mall nach Ansicht der Bewerter nur Durchschnitt.
Quelle: RKW Architektur +, Urheber: Marcus Pietrek
Die Wirtschaftlichkeit von Einkaufszentren vergleichbar zu machen, darum geht es beim Shoppingcenter Performance Report (SCPR). Der SCPR stellt dabei auf die Zufriedenheit der Mieter ab. Die TU Dortmund hat ein deutlich ambitionierteres Bewertungstool entwickelt. Mieterzufriedenheit ist dabei nur einer von 40 Einflussfaktoren. Gefragt wird auch nach Architektur, Verkehrsanbindung oder WC-Situation. Bisher wurden 25 Center untersucht. Die Universität sucht Förderer für eine Ausweitung der Studie. MEHR

In der Corona-Krise fällt der Hammer seltener

Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist im ersten Halbjahr 2020 von 9.432 auf 7.364 Immobilien zurückgegangen. Das Volumen der Verkehrswerte sank geringfügiger von 1,75 Mrd. auf 1,58 Mrd. Euro. Das hat der Wirtschaftsverlag Argetra ermittelt. Dass die Verkehrswerte der... MEHR

Nürnberg beliebteste B-Büro-Stadt

In den deutschen B- und C-Städten wurden im ersten Halbjahr 2020 Büroimmobilien im Wert von knapp 2 Mrd. Euro gehandelt. Die umsatzstärksten Städte waren Nürnberg, Leipzig und Wiesbaden. MEHR

"Es wird zu Einschlägen kommen"

CR-Geschäftsführer Torsten Hollstein rechnet nicht mit weiteren regulatorischen Eingriffen durch die Bundesregierung.
Quelle: CR Investment Management
Die Zahl der notleidenden Kredite im Immobiliensektor wird spürbar zunehmen. Davon ist Torsten Hollstein, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens CR Invest, überzeugt. Bereits jetzt suchen mehr Insolvenzberater, Fonds und Banken Rat bei dem Hamburger Unternehmen. Besonders hart getroffen werden Tagungshotels und ältere Shoppingcenter. Büros werden nach seiner Einschätzung eher an B- und C-Standorten leiden. MEHR

Der Run auf die Städte könnte gebremst werden

Nur in der Großwohnung ist Platz für Homeoffice.
Quelle: imago images, Urheber: Hoch Zwei Stock/Angerer
Der zunehmende Platzbedarf fürs Homeoffice könnte das Interesse fürs Wohnen weit außerhalb wieder befördern. Schwächt das den bisher so beliebten Kleinwohnungstrend in der Stadt? Experten des Wohninvestmentmarkts waren sich bei einer virtuellen Diskussionsrunde zu den Folgen der Pandemie auf Einladung von Feldhoff & Cie. nicht ganz einig. Allen gemeinsam ist aber, dass sie die Eingriffe der Politik als massiv schädigend fürchten. MEHR

15% befürchten Mietausfall

Fast ein Drittel der Mieter hat Einkommensverluste, 15% sehen Mietzahlungen in Gefahr: Das besagt eine repräsentative Umfrage der Berater von Analyse & Konzepte. MEHR

Inserierte Kaufpreise ziehen kräftig an

Der befürchtete Corona-Schock ist bei den inserierten Kaufpreisen für Wohnungen in den großen Städten bislang ausgeblieben. Nur ganz kurzfristig gab es wohl Einbrüche. Unterm Strich bietet das erste Halbjahr 2020 größtenteils kräftige Steigerungen. MEHR
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