Politik

Berliner Wohnungsverbände fühlen sich von Grünen erpresst

Auch die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen ist im Mietenschutzschirm nicht vorgesehen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Der von den Berliner Grünen vorgeschlagene Mietenschutzschirm ist bei den Wohnungsverbänden in Ton und Inhalt nicht gut angekommen. Konsens ist die Kritik an der Drohung einer Enteignung, wenn die Wohnungswirtschaft die Bedingungen des Pakts mit der Stadt nicht akzeptiere. MEHR

Bei der Qual der Wahl hilft der Immomat

Drei der Kandidaten, die bei der Bundestagswahl ums Kanzleramt kämpfen: Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD).
Quelle: Imago, Urheber: Sven Simon
Marktregulierungen haben die Immobilienpolitik in der auslaufenden Legislaturperiode bestimmt. Nach der Wahl am 26. September soll es damit laut den Parteiprogrammen munter weitergehen. Der Immomat hilft seinen Nutzern, sich durch die Fülle der Ankündigungen hindurchzufinden und die für sie passende Partei zu entdecken. MEHR

Berliner Grüne: Mietenschutzschirm oder Enteignung

In Berlin wird seit Jahren gegen die steigenden Preise und Praktiken am Wohnungsmarkt demonstriert.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Ein fünfjähriges Mietenmoratorium, Mietpreisbremse auch bei Wiederververmietung nach Modernisierung oder drei Jahre lang Reinvestition von 100% der Gewinne statt Ausschüttungen und Dividenden - das sind nur einige der Punkte des am gestrigen Mittwoch von der grünen Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch vorgestellten Mietenschutzschirms. Nur Vermieter, die bei diesem Pakt zwischen Land und Wohnungswirtschaft mitmachen, sollen noch städtische Grundstücke bekommen. MEHR

Bayern will Geimpften den Messebesuch erleichtern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) denkt darüber nach, nicht-geimpften Personen den Zugang zu Großveranstaltungen wie Messen oder Fußballspielen zu erschweren. Das würde wohl auch die Branchenmesse Expo Real im Oktober betreffen. MEHR

Bayerischer Wohnungsverband warnt vor sozialem Kollaps

Der Chef des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern), Hans Maier, warnt vor den Folgen Wohnungsmangels in Bayern. "Die Wohnungsproblematik wird noch viel zu wenig diskutiert. Das Thema fliegt uns irgendwann um die Ohren", sagte Maier bei der Jahrespressekonferenz in München. MEHR

Hamburg aktiviert Baulandmobilisierungsgesetz

Gerade Nachkriegssiedlungen in lockerer Zeilenbebauung bieten Nachverdichtungspotenziale.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Theda Eggers
Hamburg hat mit der Feststellung, dass stadtweit ein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt, eine Reihe von Optionen des Ende Juni beschlossenen Baulandmobilisierungsgesetzes aktiviert, wie die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans, geschärfte Baugebote oder das erweiterte kommunale Vorkaufsrecht. MEHR

BFW Bayern hadert mit der Münchner Stadtpolitik

Der Bundesverband der Freien Wohnungsunternehmen in Bayern (BFW Bayern) kritisiert das Vorgehen der grün-roten Koalition in München. "Dirigistische Maßnahmen, so gut sie auch gemeint sind, schaden allen. Wir brauchen Partnerschaft und Verhandlungen auf Augenhöhe", wettert BFW-Bayern-Präsident Andreas Eisele. MEHR

Programm will die Innenstädte retten

Damit sich die durch die Coronakrise angeschlagenen Innenstädte erholen können, stellt das Bundesinnen- und -bauministerium (BMI) 250 Mio. Euro zur Verfügung. Gefördert werden damit innovative Ideen für die Stadtkerne. Zudem hat das BMI seine neue "Innenstadtstrategie" vorgestellt. MEHR

Baulandmobilisierung: Bayern lässt sich Zeit

Der Mieterbund wirft der bayerischen Landesregierung vor, das vom Bundestag und Bundesrat Ende Mai beschlossene Baulandmobilisierungsgesetz nicht umsetzen zu wollen. Die notwendigen Verordnungen jedenfalls werden so schnell nicht kommen. MEHR

Die Starkregen-Katastrophe kam nicht unerwartet

Der Ort Dernau im Landkreis Ahrweiler ist beinahe komplett von den Wassermassen geflutet worden.
Quelle: Imago, Urheber: Future Image
Während in den Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz langsam aber sicher das ganze Ausmaß der Starkregenschäden der vergangenen Tage sichtbar wird, fordert Haus & Grund Hilfe von der Poltik. Auch die Versicherer reagieren schon auf die Gefahrenlage und führen neue Gefährdungsklassen ein. MEHR

Neue SoBoN: München schlägt Kompromissangebot aus

Die privaten Münchner Wohnungsbauunternehmen warnen vor weniger Wohnungsbau in München, wenn die von der Stadtratsmehrheit aus Grünen und SPD vorgeschlagenen Veränderung der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) umgesetzt wird. Auf ein Kompromissangebot ging die Stadt nicht ein. MEHR

Münchner CSU legt Gegenentwurf zur Sobon vor

Nachdem die Fraktion aus Grünen und SPD im Münchner Stadtrat ihre Vorstellungen von einer Reform der Sozialgerechten Bodennutzung in der Stadt präsentiert hat, legt nun die Stadtrats-CSU einen alternativen Vorschlag vor. MEHR

München baut die Sobon um

Lange wurde gerätselt, wir die neuen Regelungen für die Sozialgerechte Bodennutzung (Sobon) in München künftig aussehen werden. Nun hat die Stadt die Regelungen veröffentlicht. Künftig müssen sich Bauträger im Wohnungsbau aus einer Vielzahl von Auflagen selber heraussuchen, welche Kriterien sie erfüllen wollen MEHR

Olaf Scholz will geförderte Wohnungen auf Bima-Grundstücken

Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) bei seinem Besuch der ökologischen Mustersiedlung in München.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wünscht sich mehr Zwang zu gefördertem Wohnungsbau in den Kommunen. "Wenn es Wohnungsbau gibt, muss es einen Teil geförderte Wohnungen geben", sagt der Bundesfinanzminister beim Besuch der Holzbausiedlung im Prinz Eugen Park in München. MEHR

Gentrifizierungsbonus für Bremer Transferleistungsbezieher

Auch Haushalte mit Transfereinkommen, die auf der Halbinsel Teerhof (Stadtteil Neustadt) an der Weser wohnen, können mit einem zusätzlichen Aufschlag rechnen, um die soziale Mischung hier zu stabilisieren.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Bremen übernimmt rückwirkend zum 1. März 2020 höhere Mieten im Rahmen der Sozialleistungen. Je nach Haushaltsgröße steigen die Richtwerte zwischen 12% und 23%. Weitere bis zu 12% gibt es in Stadtteilen mit geringer Transferleistungsquote - um der Gentrifizierung entgegenzuwirken. MEHR

Die Berliner Enteignungsinitiative ist einen Schritt weiter

Die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen hat hunderttausende Unterschriften für einen Volksentscheid gesammelt.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Gerda Gericke
343.591 Unterschriften hat die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen gesammelt. Damit hat rund jeder zehnte Berliner dafür votiert, dass Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen im Bestand gegen Entschädigung enteignet werden. MEHR

Die Mietspiegelpflicht für kleinere Städte kommt

Künftig ist der Mietspiegel für alle Städte ab einer Größe von 50.000 Einwohnern Pflicht.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Der Bundestag hat heute das Gesetz zur Reform des Mietspiegelrechts verabschiedet. Damit sollen Mietspiegel rechtssicherer werden. Zudem sind Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern künftig verpflichtet, einen Mietspiegel zu erstellen. MEHR

Spitzenpolitiker werben um die Gunst der Immobilienlobby

Armin Laschet ist einer von zwei Kanzlerkandidaten, die sich beim Tag der Immobilienwirtschaft 2021 ins Gespräch mit der Immobilienbranche gebracht haben.
Quelle: Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V, Urheber: Ulf Büschleb
Beim Tag der Immobilienwirtschaft stellten zwei Kanzlerkandidaten, eine Fraktionsvorsitzende und ein Parteichef ihre Ideen für das Bauen nach der Bundestagswahl vor. MEHR
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