Politik

Vonovia-Chef Rolf Buch erwartet heißen Wahlkampf-Sommer

Rolf Buch.
Urheberin: Catrin Moritz
Rolf Buch, Vonovia-CEO, hat bereits im Januar seine internationalen Investoren davor gewarnt, "dass es in Deutschland in Sachen Wohnungspolitik demnächst um einiges lauter zugehen wird als im vergangenen Jahr". Er rechnet damit, dass die private Wohnungswirtschaft im Superwahljahr 2021 als Zielscheibe für populistische Profilierungsversuche herhalten muss. MEHR

VNW kritisiert Baulandvergabe in Hamburg-Wandsbeck

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) kritisiert, dass die rot-grüne Bezirksregierung in Hamburg-Wandsbek nur Erbbaurechte an Genossenschaften vergeben will, während Bauträger im gleichen Baugebiet Bauland kaufen dürfen. MEHR

VdW wünscht hessischen Politkern mehr Herzblut fürs Wohnen

Das mehr Wohnungen in Hessen gebaut werden, haben nicht zuletzt die Kommunalpolitiker in der Hand. Der VdW fordert sie auf, ihren Gestaltungsspielraum entsprechend zu nutzen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Die bald neu gewählten Kommunalpolitiker in Hessen sollen sich mehr für den Wohnungsbau einsetzen, fordert der VdW südwest. Das betrifft nicht nur eine größere Förderung, sondern auch engagiertes öffentliches Eintreten für das Thema - gerade dort, wo das den Einwohnern nicht passt. MEHR

Bayern will mehr Geld vom Bund für Bau von Studentenheimen

Die bayerische Staatsregierung sieht weiterhin einen hohen Bedarf an Studentenwohnheimen in Bayern. Auch im Corona-Jahr sei die Zahl der eingeschriebenen Studentinnen und Studenten um mehr als 3% gestiegen. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) fordert daher vom Bund eine höhere Förderung für den Bau von Studentenwohnheimplätzen. MEHR

Autos raus, Büros weg?

Die Vision für Münchens Altstadt: Fußgänger und Elektrobusse statt Pkw-Verkehr.
Quelle: SPD/Volt Stadtratsfraktion, Urheber: Andreas Gregor
München. Die Münchner Altstadt soll autofrei werden. Dafür will die grün-rote Stadtregierung rund 3.000 oberirdische Parkplätze streichen. Einzelhändler sind alarmiert, die Immobilienbranche muss umdenken. Gewinnen könnten vor allem dezentrale Standorte. MEHR

Seehofer bilanziert Rekorde in der Wohnungspolitik

Angela Merkel, Olaf Scholz (rechts) und Horst Seehofer in maskenfreien Zeiten.
Quelle: imago images, Urheber: Ipon
Die Bilanz der Bundesregierung für ihre Wohnraumoffensive fällt erwartungsgemäß gut aus. Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) attestiert sich und seinen Mitstreitern beim Auftakt der überwiegend virtuell abgehaltenen Tagung zur schwarz-roten Wohnungs- und Baupolitik eine Reihe von "Rekordleistungen". Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält regulatorische Eingriffe wie die Mietpreisbremse für gewöhnungsbedürftig, aber "richtig". Während sich die Regierung selbst ein gutes Zeugnis ausstellt, sieht die Immobilienwirtschaft viel mehr Schatten als Licht. MEHR

Die SPD will den bundesweiten Mietendeckel

SPD-Bundesvorsitzender Norbert Walter-Borjans (l.) und Bernhard Daldrup, Wohnexperte der SPD im Bundestag, wünschen sich einen bundesweiten Mietendeckel.
Quelle: Imago, Urheber: Rüdiger Wölk
Die SPD im Bundestag will künftig einen bundesweiten Mietendeckel, eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse, 100.000 zusätzliche Sozialwohnungen im Jahr und ein "Beenden" der Share-Deals. Das kündigten die Wohnexperten der Fraktion im Rahmen ihrer überwiegend positiven Wohnbilanz der Großen Koalition an. Überwiegend negativ sind die Kommentare aus der Immobilienbranche. MEHR

Neues Bündnis will bundesweiten Mietenstopp für sechs Jahre

Ein grundsätzliches Verbot von Mieterhöhungen soll laut Bündnis vor Verdrängung schützen.
Quelle: Imago, Urheber: Christian Mang
Ein neuer Verbund aus Deutschem Mieterbund, Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB), Paritätischem Wohlfahrtsverband sowie Mieterinitiativen aus Großstädten verlangt von der Politik einen "Mietenstopp für den Wohnungsbestand auf sechs Jahre". Auch wegen der Pandemie bräuchten die Menschen eine "Atempause". Ansonsten drohten in Deutschland erhebliche soziale Verwerfungen. MEHR

Städtetag fordert 70 Mio. Euro für niedersächsische Citys

Obdachlose, die am geschlossenen Karstadt-Haus in der hannoverschen Georgstraße nächtigen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Mindestens 70 Mio. Euro soll das Land den niedersächsischen Städten im Rahmen eines Sofortprogramms zur Verfügung stellen, um den Niedergang der Innenstädte aufzufangen, bevor "die Lichter ausgehen". Mit den Fördermitteln wollen die Städte leerstehende Ladenflächen anmieten und günstig weitervermieten, Schlüsselimmobilien aufkaufen und in die Entwicklung bringen, Citymanager und Digitallotsen bezahlen. Zudem sollen in Mittelzentren die Fußgängerzonen schrumpfen. MEHR

Finanzhilfe beim Baulandkauf in Rheinland-Pfalz gefordert

Mit Mitteln aus der Landeskasse soll Rheinland-Pfalz seine Schwarmstädte beim Erwerb von Bauland unterstützen, auf dem dann günstige Wohnungen entstehen können. Das schlagen regionale Verbände der Wohnungswirtschaft wenige Wochen vor der Landtagswahl vor. MEHR

Berliner Verbot der Zweckentfremdung wird verschärft

Für Berliner Eigentümer wird es schwieriger, Wohnraum als Ferienwohnung zu vermieten.
Quelle: Pixabay, Urheber: Michael Kauer
Der Berliner Senat hat das Zweckentfremdungsverbotsgesetz verschärft. Eine Untersuchung zeigt nämlich: Das bald sieben Jahre alte Gesetz zeigt Wirkung. MEHR

Der Insolvenzschutz wird bis Ende April verlängert

Die Insolvenzantragspflicht bleibt bis Ende April ausgesetzt. Damit bekommen Unternehmen, die coronabedingt zum Beispiel wegen Hotel- und Ladenschließungen in Not sind, einen Monat mehr Zeit sich zu erholen als ursprünglich vorgesehen. MEHR

Verbände laufen Sturm gegen den Neuentwurf der ImmoWertV

Der überarbeitete Referentenentwurf für die ImmoWertV stößt bei Immobilien- und Bewerterverbänden auf harsche Kritik. Moderne Bewertungsmethoden würden nicht berücksichtigt, Gutachterausschüssen und Katasterämtern werde die alleinige Deutungshoheit zuerkannt. MEHR

Berliner Senat will das Vorkaufsrecht der Kommunen stärken

Nicht nur bei Immobilienverkäufen in Berlin, sondern bundesweit will der Berliner Senat mit einer Gesetzesvorlage das Vorkaufsrecht der Kommunen erweitern.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter
Auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel (Die Linke), hat der Berliner Senat beschlossen, einen Gesetzesentwurf zur Stärkung des gemeindlichen Vorkaufsrechts in den Bundesrat einzubringen. MEHR

In Frankfurt sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif

Die Frankfurter Stadtpolitik tut nach eigener Ansicht eine Menge, damit sich mehr Kräne bei Wohnbauprojekten drehen, wie hier im Stadtteil Nied.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs.
Der Bau von weiteren 16.500 Wohnungen könnte in Frankfurt sofort beginnen oder befindet sich teils schon in der Entwicklung. Das geht aus einer Statistik hervor, die Planungsdezernent Mike Josef mit etwas Antrieb durch den Wahlkampf vorgelegt hat. MEHR
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