Politik

Koalitionsausschuss soll über das Wohnpaket entscheiden

Die Ministerrunde, bestehend aus Horst Seehofer (Innen, Bau, CSU), Christine Lambrecht (Justiz, SPD), Peter Altmaier (Wirtschaft, Energie, CDU) sowie Vertretern des Kanzleramts, hat sich auch nach ihrem dritten Treffen nicht auf ein gemeinsames Wohnpaket einigen können.... MEHR

Kommando zurück: Grunderwerbsteuer im Norden bleibt bei 6,5%

Wohneigentum für Familie, wie hier im Quartier Groß Kielstein nahe der Universität Kiel, soll künftig gefördert werden.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
In Schleswig-Holstein bleibt die Grunderwerbsteuer bei 6,5%. Die Jamaika-Koalition korrigierte gestern die Verlautbarung der grünen Finanzministerin Monika Heinold von vergangener Woche, die Grunderwerbsteuer könne von 6,5% auf 6% gesenkt werden. MEHR

Frankfurter Stadtentwicklungskonzept nimmt wichtige Hürde

Frankfurt verfügt jetzt auch offiziell über einen Masterplan für die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus: Der Magistrat hat das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Istek) 2030+ beschlossen. Das Werk identifiziert Potenzial für zusätzliche 70.000... MEHR

Die Typengenehmigung ist da

Wohnungsbau mit fertigen Modulen kostet weniger Zeit, ist weniger fehleranfällig und günstiger.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Monika Hillemacher
Die von der Bau- und Wohnungswirtschaft geforderte Typengenehmigung ist in die Musterbauordnung (MBO) aufgenommen. Die Erlaubnis vereinheitlicht die Zulassung seriell und modular errichteter Wohngebäude. MEHR

Berlin beschließt Initiative für Gewerbemietenbremse

Auf seiner heutigen Sitzung hat der Berliner Senat eine Bundesratsinitiative für eine Gewerbemietpreisbremse beschlossen. Die Vorlage dafür wurde vom Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis90/Grüne) erarbeitet. "Stark steigende Gewerbemieten verdrängen nicht nur... MEHR

43.000 Familien erhalten Baukindergeld

Nach der jüngsten Statistik des Bundesinnenministeriums haben bis Ende Juni 43.000 Familien das erste Baukindergeld auch angewiesen bekommen. 2,33 Mrd. Euro werden dafür bislang veranschlagt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa aus der Statistik. Rund 60% dieser Familien... MEHR

Grunderwerbsteuer soll in Schleswig-Holstein sinken

Um einen halbes Prozent sollen Immobilienkäufer in Schleswig-Holstein entlastet werden. Für Wohneigentum - wie hier im Quartier Groß Kielstein nahe der Universität - kommen da fünfstellige Ersparnisse zusammen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Eine Senkung der Grunderwerbsteuer von 6,5% auf 6% hat die grüne Finanzministerin in Schleswig-Holstein, Monika Heinold, in Aussicht gestellt. Diskutiert wird im Norden jedoch alternativ ein Freibetrag für Erstkäufer, wofür allerdings im Bund Steuerrecht und wohl auch das Grundgesetz geändert werden müssten. MEHR

Minister können sich noch nicht auf Wohnpaket einigen

Auch das zweite Treffen der zuständigen Bundesminister für Justiz, Bauen, Wirtschaft und Energie sowie Vertreter des Kanzleramtes blieb bislang ohne Ergebnis. Wie berichtet stehen dabei die akuten wohnungspolitischen Themen gemeinsam auf der Tagesordnung: Teilerneuerung... MEHR

Kiel widerruft Verzicht auf das Vorkaufsrecht

Hätte die Stadt Kiel 2004 nicht auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet, hätte sie kurz darauf das halbfertige Gebäude des Mobilcom-Gründers Gerhard Schmid kaufen können, wurde im Kieler Rat argumentiert. Stattdessen kaufte Wolfgang Kubicki und Sybille Schmidt-Sindram das heute sehr wertvolle Gebäude an der Hörn.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Bereits im Juni hatte der Rat der Stadt Kiel beschlossen, den 2004 beschlossenen generellen Verzicht auf Ausübung des Vorkaufsrechts zu widerrufen. Damit begibt sich die Landeshauptstadt im Norden auf die Spuren von Berlin und Hamburg. MEHR

Share-Deals werden weniger attraktiv

Share-Deals sollen bei Immobiliengeschäften weniger attraktiv sein. Eine entsprechende und viel diskutierte Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes hat die Bundesregierung am Mittwoch auf den Weg gebracht. MEHR

Makler beim Kampf gegen Geldwäsche in der Pflicht

Frisch gewaschen. Immobilien sind bei der Geldwäsche offenbar beliebte Objekte.
Quelle: Pixabay, Urheber: stevepb
Weil die Immobilienbranche als besonders anfällig für Delikte zur Geldwäsche gilt, nimmt die Bundesregierung künftig die Makler stärker in die Pflicht. Die Vermittler sind nun per Gesetz in den Kreis der Verpflichteten einbezogen. MEHR

Steuererleichterung bei Mitarbeiterwohnungen

Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, die verbilligte Vermietung von Wohnungen durch Arbeitgeber an Arbeitnehmer zu erleichtern. Bisher galt: Bietet ein Unternehmen Mitarbeitern Wohnungen vergünstigt an, will der Gesetzgeber Steuern und Sozialabgaben auf den... MEHR

Spitzentreffen der Minister zum Wohnen

Horst Seehofer berät mit Ministerkollegen offene Fragen in der Wohnungspolitik.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Viola Hecht-Schwabenbauer
Die Bundesminister Christine Lambrecht (Justiz, SPD), Horst Seehofer (Innen, Bauen, CSU), Peter Altmaier (Wirtschaft, Energie, CDU) sowie Vertreter des Bundeskanzleramts treffen am heutigen Mittwoch zusammen, um ein sogenanntes Wohnpaket zu mehreren noch offenen Fragen in der Wohnungspolitik zu schnüren. MEHR

Anträge über 180 Mio. Euro für soziale Wohnraumförderung

Um eine "Syltifizierung" der Ostfriesischen Inseln - hier Langeoog - zu bremsen, wird Wohnraum für Insulaner mit Sondertarifen gefördert.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Die rot-schwarze Regierung in Hannover will bis 2030 rund 40.000 neue Sozialwohnungen bauen und hat ein Sonderprogramm mit 400 Mio. Euro aufgelegt. Nun sind die neuen Förderbedingungen in Kraft getreten. Der Kappungsbetrag für die Gesamtförderung ist auf bis zu 3.600 Euro/qm gestiegen - auf den Ostfriesischen Inseln auf knapp 5.000 Euro/qm. MEHR

Gesetzentwurf zum Mietenstopp in Bayern steht

Der Mieterverein München will, dass die bayerischen Wähler den Vermietern die rote Karte zeigen. Im Herbst soll dazu ein Volksbegehren starten.
Quelle: Mieterverein München e. V. / In a Nutshell, Urheberin: Sylvia Neuner
Der Münchner Mieterverein hat den Gesetzentwurf zum geplanten Bürgerbegehren zum Mietenstopp in Bayern vorgestellt. Alle Bestandsmieten sollen für sechs Jahre eingefroren werden. Ausnahmen gibt es für soziale Vermieter. MEHR

Digitale Rechnungen werden Pflicht

In Zukunft nehmen Bundesbehörden nur noch online gestellte Rechnungen entgegen.
iStock.com, Urheber: AndreyPopov
Unternehmen, die für die öffentliche Hand arbeiten, müssen sich auf Onlinerechnungen einstellen. Sonst gibt es spätestens Ende nächsten Jahres kein Geld mehr. Das trifft auch die Immobilien- und Baubranche. MEHR

Länder wollen die höheren Wohngeldkosten nicht mittragen

Aufgestocktes Wohngeld soll ab 2020 vor allem Mieter in den großen Städten entlasten.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs
Die Länder haben keine Lust, die erhöhten Ausgaben nach der Reform des Wohngeldes mitzutragen. Ihre Begründung: Unterm Strich profitieren nur der Bund und die Kommunen von der Erneuerung. MEHR

München stoppt seine Wohnungsbaugesellschaften

Große Wohnbauvorhaben wie hier in Pasing könnten für die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG künftig schwieriger realisierbar werden.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Die städtischen Münchner Wohnungsbaugesellschaften dürfen in den kommenden fünf Jahren ihre Mieten nicht erhöhen. Das beschloss der Stadtrat. Die Gesellschaften befürchten gravierende Auswirkungen. MEHR

Londoner Bürgermeister will Mieten regulieren

Sadiq Khan hat das Thema Wohnungsmieten offenbar zu einem Eckpfeiler seiner Kampagne zur Wiederwahl als Bürgermeister von London erklärt. Laut einem Bericht des Guardian bereitet Khan dafür eine Überarbeitung des Mietrechts vor und will dafür eine eigene Kommission... MEHR

Bestandssanierung dank Energiewende und CO2-Steuer

Wird die Klimapolitik des Bunds neu ausgerichtet, könnten bislang bestehende Restriktionen etwa im Mietrecht künftig entfallen. Darauf hofft zumindest die Immobilienwirtschaft.
Quelle: pixabay, Urheber: ulleo
Die aktuelle Debatte um eine mögliche Besteuerung des CO2-Ausstoßes könnte für die Immobilienbranche zum Türöffner werden, um über bestehende Restriktionen wie mietrechtliche Einschränkungen neu zu verhandeln. Und sie könnte zu neuen steuerlichen Anreizen zur energetischen Gebäudesanierung führen, von denen die Branche profitieren würde. MEHR
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